Giorgio de Chirico

 
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Konrad                         Klapheck                                                     - Der Gesetzgeber
Konrad Klapheck
"Der Gesetzgeber "
600.000 €
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Salvador                       Dalí                                                         - Surrealist Piano
Salvador Dalí
"Surrealist Piano "
15.000 €
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Salvador                       Dalí                                                         - Space Elephant
Salvador Dalí
"Space Elephant "
14.000 €
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Roberto Sebastian Echaurren    Matta                                                        - The New School
Roberto Sebastian Echaurren Matta
"The New School "
12.000 €
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Salvador                       Dalí                                                         - Profil d'Homme avec Étoile
Salvador Dalí
"Profil d'Homme avec Étoile "
7.500 €
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Paul                           Delvaux                                                      - The Garden
Paul Delvaux
"The Garden "
6.500 €
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Max                            Ernst                                                        - Trois oiseaux
Max Ernst
"Trois oiseaux "
4.500 €
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Salvador                       Dalí                                                         - Dessin érotique
Salvador Dalí
"Dessin érotique "
4.500 €
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Giorgio de Chirico

Volos 1888
- Rom 1978


Giorgio De Chirico studiert zunächst am Polytechnikum in Athen Zeichnung und Malerei, bevor er von 1906 bis 1909 sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München fortsetzt. Hier beschäftigt sich de Chirico mit der Philosophie Friedrich Nietzsches und der fantastischen Bildwelt Arnold Böcklins und Max Klingers, die seine mythologisch-klassischen Frühwerke nachhaltig beeinflussen. De Chirico ab 1911 für vier Jahre nach Paris. Ein Aufenthalt in Turin inspiriert de Chirico zum Malen traumähnlicher Stadtlandschaften, die von einer befremdlichen Atmosphäre der Stille und Verlassenheit geprägt sind und nur von Statuen und von den "manichini"(Gliederpuppen) belebt werden. Während des Militärdienstes in Ferrara trifft der Künstler 1917 auf den italienischen Maler Carlo Carrà. Die Ästhetik der "Pittura metafisica" entwickeln sie gemeinsam weiter und es entstehen de Chiricos Hauptwerke dieser Stilphase, wie z.B. "Ettore e Andromache"(1917) und "Le Muse inquietanti"(1918). De Chirico schreibt nach Kriegsende für die Zeitschrift "Valori Plastici", um die sich eine anti-avantgardistische Künstlerbewegung gruppiert. In den folgenden Jahren distanziert sich der Künstler von seinen metaphysischen Arbeiten, wendet sich der hochrenaissanceistischen Klassizität des Novecento zu und erlernt 1920/21 bei häufigen Aufenthalten in Rom und Florenz die altmeisterliche Technik der Tafel- und Tempera-Malerei. Der Maler zieht 1925 wieder nach Paris, wo die Surrealisten seinen metaphysischen Werken höchste Anerkennung entgegenbringen. Innerhalb von de Chiricos künstlerischen Arbeiten verstärkt sich Ende der zwanziger Jahre die Tendenz zu einem pathetischen Neobarock. Gleichzeitig veröffentlicht de Chirico seinen visionären Roman "Hebdomeros", und ist als Illustrator, Bühnen- und Kostümbildner tätig. Der Maler lebt seit 1930 abwechselnd in Florenz, Mailand und Paris, bevor er sich 1944 endgültig in Rom niederlässt. In den fünfziger und sechziger Jahren greift de Chirico häufig auf seine metaphysische Stilphase und auf Werke aus den zwanziger Jahren zurück; erstellt Repliken und Bronzen aus der Ferrara-Periode und führt die Folge der Selbstbildnisse weiter aus. Trotz dieses weniger innovativen Spätschaffens gehört de Chirico zu den zentralen Figuren der Kunst des 20. Jahrhunderts. Als Wegbereiter der "Pittura metafisica" hat er weitreichenden Einfluss auf die folgenden Stilentwicklungen von Surrealismus, Neuer Sachlichkeit und Magischem Realismus. Giorgio de Chirico wird 1974 in die Pariser Académie des Beaux-Arts gewählt und erhält 1976 das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.